Designleitfaden von Interface

Wie wird eine Bürogebäudesanierung garantiert zum Erfolg? Und welche Lehren lassen sich daraus für zukünftige Projekte ziehen? Antworten gibt der neue Designleitfaden „Positive Räume gestalten – Den Einfluss Ihres Designs bewerten" von Interface.

Zwei neue Klassiker

Herbol stellt mit Herboxan Plus und Herbidur seine zwei Klassiker im Bereich Fassadenfarben mit neuer, verbesserter Rezeptur vor. Die Fassaden sollen dadurch länger sauber bleiben und eine höhere Farbbeständigkeit aufweisen.

Arthur Mamou-Mani: Es fehlt oft die natürliche Unordnung

Arthur Mamou-Mani mit „Conifera“, einer Kooperation mit COS: Die gedruckte 3D-Architekturinstallation im Mailänder Palazzo Isimbardi war während des Salone del Mobile 2019 öffentlich zugänglich.
Evolutionäre Algorithmen nützen: Arthur Mamou-Manis Werke umfassen Architektur, Pop-up-Installationen, Einzelhandel, Innenarchitektur, alle unter Verwendung digitaler Fabrikation. Ein Hauptmerkmal in seinem Werk sind die exquisiten Details – oft aus Holz – und die Bedeutung des Lichts. Eine seiner jüngsten spektakulären Interventionen temporärer Architektur wurde beim Burning Man Festival 2019 präsentiert. Wir trafen ihn letzten Herbst anlässlich seines Aufenthalts in Wien bei seinem Vortrag „Towards a ­Circular Architecture“, der von Bauwerk Parkett organisiert wurde.

Susanne Karr im Gespräch mit Arthur Mamou-Mani

Sigurd Larsen: Kreativer Spielraum gesucht

Sigurd Larsen
Planen für hohe Lebensqualität: Sigurd Larsens Architektur zeigt minimalistisch elegante Finesse und genügt nebenbei hohen Ansprüchen an Nachhaltigkeit. Ende April wurde der Dortmannhof, das Domizil einer Musikerfamilie in Essen, fertiggestellt. Innerhalb des bestehenden, denkmalgeschützten Gebäudes von 1791 wurden neue, ­flexible Strukturen in einer 15 Meter hohen Scheune eingepasst, die wieder entfernbar sind, und Wohn- und Arbeitsräume geschaffen. Im Gespräch mit FORUM spricht Larsen über die Herausforderung von Rahmenbedingungen, Ansprüche an Ästhetik und kreative Freiheit.

Susanne Karr im Gespräch mit Sigurd Larsen

Schadenfall: Corona treibt Blüten

Bild 1: Die Arbeit des ungewollten „Subunternehmers“: Eine beschieferte Bahnenoberfläche mit katastrophal ausgeführten Stößen und einer auf die Oberfläche aufgeklebten ersten Hochzugsbahn, die unter den Ziegel geführt ist.
Die Corona-Pandemie sorgt für Unsicherheit. In vielerlei Hinsicht. So auch in einem jüngst entstandenen Fall des Sachverständigen Gerhard Freisinger: Ein Auftraggeber möchte sein Flachdach fertig stellen und zwingt dem Auftragnehmer einen „Subunternehmer“ auf, der trotz Corona-Krise und Unsicherheiten am Bau arbeitet.