Architektur versus Natur

Um der steigenden Anzahl an Sommergästen genügend Kapazität zu bieten entsteht am Kitzsteinhorm eine neue Bahnachse mit entsprechenden neuen Stationen, für dessen architektonische Hülle sich Architekt Arkan Zeytinoglu auch vom Gletschergestin inspirieren lässt.
Im Herbst 2015 soll am Kitzsteinhorn in Kaprun eine neue Bahnachse in Betrieb gehen und den Gletscher ganz­jährig und noch schneller als zuvor erreichbar machen. An den dafür erforderlichen Stationen Gletscherjet 3 und 4, für deren Gestaltung Arkan Zeytinoglu verantwortlich zeichnet, wurde bis November noch eifrig gearbeitet.

Gogl Architekten: Wertschätzung heißt das Zauberwort

Unsere Entwürfe werden von unseren Tischlern und Schlossern gefertigt, wir experimentieren gemeinsam viel und bauen andauernd Prototypen. Meine Handwerker sind offen für Experimente. Dabei steht der Arbeitsaufwand eigentlich in keinem Verhältnis zum Verdienst,  aber es macht glücklich.
Monika Gogl und Hildegard Platzer-Rieder kennen sich schon lang. Sie sind der Urkern von Gogl Architekten, die mit ihren Shopkonzepten einen wichtigen Markt erobert haben. Aber auch sonst hat die Architektengruppe mit zwei Bürostandorten in Lans in Tirol und im salzburgischen Saalfelden wichtige Impulse gesetzt. FORUM hat die beiden Architektinnen in Lans getroffen, um auch ein wenig mehr über die Ausrichtung dieses frauendominierten Büros zu erfahren.

Gretl Köfler im Gespräch mit Monika Gogl und Hildegard Platzer-Rieder

Lost Generation

Das Berufsbild des Architekten ist im Wandel. Es bedarf dringend einer aktiven Stärkung des Berufsstands, damit wieder nachhaltige und zukunftsweisende Architektur geplant werden kann.
In den vergangenen Jahrzehnten haben zahlreiche wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen großen Einfluss auf das Berufsbild des Architekten genommen. Arbeitsweisen änderten sich, Regulierungen fielen aus, die Auftraggeberseite wandelte sich. Das Resultat: eine Generation von Architekten, die dazu gezwungen wird, sich auf einem instabilen Markt selbstständig zu machen. Diese Situation birgt sowohl das Risiko als auch die Chance auf einen Wandel des Berufsbilds.

Werksschließung

Der schwedische Konzern Atlas Copco wird das Werk der "Powercrusher GmbH" in St. Valentin, Bezirk Amstetten, im Laufe des Jahres zusperren. Von der Schließung sind 65 Mitarbeiter betroffen.