Tatjana Schneider lehrt Entwerfen, Geschichte und Theorie an der School of Architecture, University of Sheffield. Mit dem Forschungsprojekt „Spatial Agency", das sie zusammen mit Jeremy Till begründete, hat sie sich zur Aufgabe gemacht, den Architekturbegriff zu erweitern. Architektur wird hier als kritische und politische Disziplin propagiert, die sich nicht unbedingt immer in gebauten Projekten ausdrücken muss. Aufgrund dieser Arbeit wurde sie im Herbst 2013 zur Teilnahme am Symposium über „Social Design" an der Universität für angewandte Kunst eingeladen, wo sie über soziale Verantwortlichkeit und die Konsequenzen politischen Handelns thematisierte. Mit FORUM sprach sie nicht nur über den schwierigen Begriff des „Alternativen", sondern auch über politische Instrumente, Ethik sowie über traditionelle Architektur und deren Vermittlung.
Manuela Hötzl im Gespräch mit Tatjana Schneider